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Zur
Geschichte des Krebelshofs in Köln Worringen |
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Im Kölner Denkmälerverzeichnis für die Stadtbezirke
Nippes und Chorweiler von 1982 heißt es über den unter
Denkmalschutz stehenden Krebelshof an der Alte Straße in Köln-Worringen:
Geschlossene Hofanlage, Herrenhaus: 2 Geschosse, 5 Achsen, Schopfwalmdach,
Backsteinfassade, Außentreppe, Tordurchfahrt mit Maueranker.
- Ihr noch heute gültiges äußeres Gesicht erhielt
die Hofanlage um 1870.
Der Krebelshof liegt neben dem Bergerhof am Rande der Niederterrasse,
die hier im Volksmund “Auf dem Berge” heißt. Der
ehemalige Bauernhof steht auf ältestem Worringer Siedlungsland
aus der Römerzeit. Hier wurden 1859 bei Ausgrabungsarbeiten
zwischen Bergerhof und der alten (1876 abgebrannten) Worringer Windmühle,
die am Ende der Hackenbroicher Straße beim Bahndamm stand,
Mauern römischer Gebäude ausgehoben. Sie zeigten noch
den für damals typischen bunten Bewurf. Außerdem wurde
man fündig an Mosaikresten, Scherben und eisernen Gerätschaften.
Für die Historiker bedeutsam war der Fund eines römischen
(Gedenk-) Steins beim Krebelshof. Dieser trug die Inschrift: DEAE
REG. VICANI SEGORIENSES = Der Göttin und Königin die Bewohner
von Segorienses. (Der Stein ist verschollen.) Die Geschichtswissenschaftler
nehmen an, daß mit der römischen Ortsbezeichnung “Segoriensium”
die Ansiedlung beim Berger- und Krebelshof gemeint war. Sie führen
die Bezeichnung “Krebelshof” bis auf die Römerzeit
zurück (?). Sie vermuten ein Ableitung des Namens vom lateinischen
“rigo”, bzw. “rego” = Kraft, regieren.
Im Mittelalter war das außerhalb Worringen gelegene Gut im
Besitz des Kölner Stifts St. Kunibert. Es hieß damals
“Crapols- oder Crepelshof”. Auch hier kann nur über
die Herkunft oder die Bedeutung des Namens gerätselt werden.
Hier der Versuch einer zweiten Deutung: Die mittelalterliche Schreibweise
“Crapolshof” läßt eine sprachliche Verbindung
zu Pol = Pohl= Pfuhl (Tümpel) zu. Die erste Silbe Cra könnte
sich im Laufe der Zeit weiter abgewandelt haben in “Krat”
= Kröte, so dass “Crapol” mit Krötenpfuhl
(vergl. “Kradepohl”) gleichzusetzt ist. Das ist zugegebenermaßen
eine gewagte, aber immerhin mögliche Erklärung des Namens
Krebelshof, die seinem Sinngehalt aber nahe kommt. Unterstützt
wird diese Annahme durch die Lage eines Feuchtgebietes mit einem
Wassertümpel unterhalb des Krebelshofes auf der östlichen
Seite der Alte Straße, einem früher idealen Nist- und
Brutplatz für allerlei Wassergetier. Auf diesem Teich konnte
man noch vor 50 Jahren mit dem Kahn fahren. Reste dieses “Kradepohls”
sind heute noch deutlich sichtbar.
Die in Worringen volkstümliche, aber wenig stichhaltige, dritte
Erklärung der Bezeichnung Krebelshof entstammt einer mündlichen
Überlieferung aus dem 19. Jahrhundert. Sie berichtet von zwei
hier ansässig gewesenen Brüdern, die den Crebels-/ Krebelshof
bewirtschafteten und mit vielen Mühen und Sorgen sehr “krabbeln”
(hart arbeiten) mussten.
Wann der Krebelshof in den Besitz des Stiftes St. Kunibert -entweder
durch Kauf oder Schenkung- gekommen ist, ist nicht mehr festzustellen.
Das Stift St. Kunibert tritt im Jahre 866 in das Licht der Geschichte,
in dem König Lothar II. (855-869) in einer Urkunde das “monasterium
s. Cuniberti” zum erstenmal nennt. Es gehört zu den Stiften
und Klöstern in Stadt und Diözese Köln, denen ihre
Besitzungen in einem durch Urkunde bestätigten Vertrag (conscriptio)
zwischen Lothar und Gunthar, dem von Papst Nikolaus I.(858-867)
abgesetzten Erzbischof und nunmehrigen Verwalter (gubernator) der
Kölner Kirche für alle Zeiten zugesichert werden. Das
Jahr 866 ist demnach nicht etwa das Gründungsjahr des Stiftes,
das zu diesem Zeitpunkt bereits existierte. Wie lange es vorher
bestand und von wem es gegründet wurde, darüber lassen
sich nur Vermutungen anstellen.
In der o. genannten Urkunde Lothars II. werden die Besitzungen des
Kunibertsstiftes als “ecclesias, praedia, villas sive omnes
res” spezialisiert. Es handelt sich um Güter, die dem
Lebensunterhalt der Kanoniker dienen sollen. In der Regel vergab
das Stiftskapitel seine Höfe und Ländereien an Pächter
zur Bewirtschaftung.
Am 12. Februar 1366 erhält der Kanonikus Reinhard von der Spitze
den Hof Berge (Bergerhof) vom Kapitel des Stiftes St. Kunibert zur
Pacht gegen 18 Malter Roggen jährlich.
Am 29. Juli 1368 verurteilt der kölnische Offizial Johann Montfort,
der als Schultheiß in Worringen angeblich im Auftrag des verstorbenen
Domprobst Wilhelm die Kolonen (Siedler) des seit undenklichen Zeiten
dem Kunibertsstift gehörenden Hofes “Berge” wider
kirchliches Recht zu Frondiensten gezwungen hat, zur Zahlung von
100 Gulden an das Stift.
Es scheint so, dass um diese Zeit die beiden benachbarten Höfe
dem Stift St. Kunibert gehörten. Erst später untersteht
der Bergerhof der Johanniterkommende St. Johann und Cordula.
Ludwig Reiferscheid, Herr zu Hackenbroich, verkauft am 4. September
1382 dem Stift eine Rente von 2 Maltern Roggen, 11 Hühnern
und 4 Schillingen für 225 Mark aus einem Worringer Hof (Crepelshof?).
Magister Giselbert vermacht dem Stift eine Rente von 5 Mark aus
einem Hof (Crepelshof?) in Worringen zur Feier der Memorie seiner
Eltern und Wohltäter.
Die Überlassung der Stiftsgüter an Pächter war nicht
immer glücklich. Manche zahlten nur selten oder nie und vollständig
ihre Pacht, vernachlässigten die Felder, ließen die Gebäude
verfallen, achteten zu wenig auf die Einhaltung der Hofrechte oder
hielten die zum Hof gehörenden Ländereien nicht zusammen.
Daraus erwuchsen dem Stift schwere Schäden. Das waren jedenfalls
die Gründe, die das Kapitel von St. Kunibert veranlaßten,
zwischenzeitlich den Krebelshof in die eigene Verwaltung zu übernehmen.
In der Folgezeit erhielten die Pächter durch das Kapitel genaue
Anweisungen für die Bewirtschaftung des Hofes, die Düngung
der Felder usw.
Mit der Geschichte des Krebelshofes in Verbindung gebracht werden
muss das vor dem Hof an der Alte Straße stehende sog. “Hagelkreuz”.
Dieses altehrwürdige Flurdenkmal, nach der Jahreszahl in der
Inschrift das älteste in Worringen, entspricht ganz und gar
nicht dem Typus eines Feldkreuzes. Es ist aus zwei Sandsteinblöcken
mit einem einfachen Kreuz darüber, aufgebaut. Die Inschrift
in der Sockelzone lautet: |
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AD 1411
HAT ADOLFF
DIEPELKOFFEN
JUNGER GESEL
DIESES CREUTZ LASEN
AUFERBAUEN ZUR
HÖSTER EHREN GOTES |
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Wortlaut,
Schreibweise, Schrift und Steinmaterial lassen allerdings bei Experten
an der Datierung von 1411 zweifeln. Die Fakten weisen eher in das
18. Jahrhundert.
Eine Verbindung des Adolff Diepelkoffen zum Krebelshof darf angenommen
werden. Die in Worringen geläufige Bezeichnung”Hagelkreuz”
deutet daraufhin, daß es aufgrund eines Gelübtes oder
aus Dankbarkeit des Stifters Adolff Diepelkoffen errichtet wurde,
weil der Hof vor Unwetter und Hagelschag beschützt und bewahrt
worden war. Hier an dieser geschichtsträchtigen Stelle wird
das Kreuz durch die Beziehung zum Krebelshof und der noch ländlichen
Umgebung seinem Stiftungssinn als Feldkreuz gerecht.
1670 weist Worringen schon 89 Häuser einschließlich
des Berger- und des Krebelshofs auf. Im Jahre 1749 brannten die
Gebäude
des Krebelshofs vollständig nieder.
Am 27. Februar 1751 berichtete der Schultheiß Mappius über
die Grundbesitzverteilung in Worringen: “In der Herrlichkeit
Worringen gibt es einen Rittersitz (Schoß Arff), elf Höfe,
die seit dem Mittelalter im Besitz von Kölner Klöstern
und Stiften waren, ferner einen Hof der Armenverwaltung Köln
und 133 Bauernhäuser, davon 54 Kotten. Letztere waren bewohnt
von Fischern und Tagelöhnern, die aufgrund ihrer dürftigen
Lebensverhältnisse nicht zu den Gemeindelasten herangezogen
werden konnten”. Von den elf geistlichen Höfen lagen
sechs im Dorf Worringen selbst: der Fronhof, Groß-, Dicker-
und Vogtshof (der spätere Pilgramshof). Diese Komplexe waren
im Besitz des Kölner Domkapitels. Der Bergerhof war, wie schon
erwähnt, Eigentum der Johanniterkommende St. Johann und Cordula.
Der Krebelshof gehörte dem Stift St. Kunibert. Die genannten
Höfe waren, soweit sie neben dem Eigenland noch Lehen hatten,
vom Fronhof abhängig.
Ein Wort zu der historischen Bezeichnung der eben erwähnten
“Herrlichkeit Worringen”. Kaiser Friedrich Barbarossa
bestätigte am 14. Juni 1153 in der Reichsversammlung zu Worms,daß
der Erzbischof Arnold II. von Köln - noch als Dompropst - die
Vogtei der “Villa Worunch” (Worringen) vom Erzbischof
Arnold I. für 100 Mark mit der Bedingung erworben hat, daß
nur der zeitliche Dompropst dort Vogt sein soll. Die Vogtei hatte
Erzbischof Arnold I. nach dem Tode des Grafen Gerhard d. Jüngeren
von Jülich frei besessen. In diesem Vorgang liegt der Ursprung
der domkapitularischen “Herrlichkeit Worringens”, die
sich auch über die Orte Roggendorf und Thenhoven erstreckte.
Die “Herrlichkeit Worringen”, politisch zum Kurfürstentum
Köln gehörend, kam im Jahre 1794 unter französische
Herrschaft, nachdem sie schon mit Dekret vom 23. Januar 1793 von
der Revolutionsregierung in Paris als Mairie (Bürgermeisterei)
dem Canton (Kreis) Dormagen, Avrondissement Cologne (Regierungsbezirk
Köln), Departement Roer (Provinz Rur) zugeteilt worden war.
Eine Urkunde aus dem Jahr 1808, als Napoleon auf der Höhe seiner
Macht war, besagt, dass Franz Adam Cremerius, Besitzer des dem Krebelshof
benachbarten Bergerhofs, seit 1797 Maire (Bürgermeister) von
Worringen war. Nachdem die Rheinlande im Pariser Frieden, der die
Freiheitskriege von 1813 - 1815 beendete, Preußen zugesprochen,
und dies später durch den Wiener Kongreß bestätigt
wurde, blieb Cremerius bis zum Jahre 1835, von der preußischen
Regierung bestätigt, Bürgermeister von Worringen. Schriftliche,
uns überkommene Aufzeichnungen oder Akten über seine Amtstätigkeit
sind nur ganz spärlich vorhanden.
Mit der Enteignung der geistlichen Güter im Zusammenhang mit
der Säkularisation während der Franzosenzeit am Rhein
gingen die großen Komplexe der hiesigen domkapitularischen
Höfe und der sonstigen kirchlichen Güter, darunter der
Bergerhof und der Krebelshof an zahlungskräftige Käufer
über, von denen nur wenige aus Worringen stammten. Der Bürgermeister
Cremerius wird wohl einer der betuchten Käufer geweesen sein.
Wer den Krebelshof damals erworben hat, ist nicht mehr zu ermitteln.
An der Struktur der Besitzverhältnisse änderte sich für
das gesamte 19. Jahrhundert nichts.
1910 kaufte die Familie Heusgen, die schon im Besitz des Bergerhofs
war, den Krebels- hof von einer Familie Flügel. Nach dem 1.
Weltkrieg wurde der Bergerhof von Franz Heusgen, der Krebelshof
von Fritz Heusgen bewirtschaftet. Nach den Bestimmungen des von
der nationalsozialitischen Regierung im sog. dritten Reich erlassenen
Reichserbhofgesetz wurde der größere Hof, nämlich
der Bergerhof, zum Erbhof erklärt. Diesen mußte dem Gesetz
nach der älteste Heusgen-Sohn, nämlich Fritz übernehmen.
Die Brüder waren somit gehalten, die beiden Höfe und damit
die Besitzansprüche untereinander zu tauschen.
Nach dem Tode von Franz Heusgen bewirtschaftete dessen Schwester
Anna den Krebelshof. Das war in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Anfang der 50er Jahre übernahm Karl Esser, der Schwiegersohn
von Franz Heusgen, das Gut. 1967 verkaufte er Hof und Ländereien
an die Stadt Köln. Seitdem wird der nicht mehr bewirtschaftet.
Das Herrenhaus wurde noch eine kurze Zeit von Frau Josef Baumann
bewohnt, die aber schon am 1. September 1967 das Wohnhaus räumte.
Nach ihrem Wegzug standen alle Hofgebäude leer. Im Laufe der
Zeit waren sie durch Witterungseinflüsse und mutwillige Zerstörung
an Fenstern und Türen an den unbewohnten und unverschlossenen
Gebäuden dem langsamen, aber sicheren Verfall, preisgegeben.
Der Hof mußte unbedingt wieder einer sofortigen Verwendung
zugeführt werden, um ihn in seiner Substanz zu erhalten.
Gegen Ende der 60er Jahre erwarben die Bayer-Werke und die EC (Erdöl-Chemie
Köln-Worringen) den Krebelshof. Diese Firmen wollten hier ein
werkseigenes Bildungs- zentrum und ein Kasino mit Wirtschaftsbetrieb
einrichten. Die Pläne zerschlugen sich aber, und die Werke
verkauften den Hof zurück an die Stadt Köln.
Der Stadtkonservator stellte damals fest: “Der Krebelshof
ist in der Bestandsliste der historischen Kölner Bausubstanzen
verzeichnet, ein Baudenkmal im Sinne des Denkmal- schutzgesetzes
und in die konstitutive Denkmälerliste der Stadt Köln
eingetragen als Baudenkmal. Eine Erhaltung, Wiederherstellung und
Nutzung liegt im öffentlichen Interesse. Dafür sprechen
historische, denkmalpflegerische und bauhistorische Kriterien: Der
Krebelshof ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in
Köln - Worringen, da er zu den ältesten Höfen der
Gemeinde - in Teilen der Bausubstanz - zu den ältesten Hofgebäuden
Kölns zählt. Es handelt sich um einen alten Bauernhof,
der nach fränkischem Hoftyp quadratisch einen Innenhof umschließt.
Alle Gebäudeteile bestehen aus Sichtmauerwerk mit Sattel- und
Walmdächern. Das Herstellungsjahr ist nicht zu ermitteln, da
Jahreszahlen in Form Ankereisen oder Balkeninschriften nicht vorhanden
sind.”
Nach einem Rückblick auf die Geschichte Worringens heißt
es weiter: “Das jetzige Herrenhaus scheint in den Proportionen
dem barocken Herrenhaus zu gleichen; wahrscheinlich entstammt die
schön geschnitzte, mit barockem Baluster aus Holz und einem
barock auslaufenden Handlauf geschmückte Treppe diesem Gebäude.
Der wohl proportionierte Bau des Herrenhauses wird hofseitig axial
von einer in Blaustein umrahmten, original erhaltenen Haustüre
erschlossen. Aus Blaustein sind auch die Sohlbänke der mit
geraden Stürzen abschließenden, teilweise original erhaltenen
Fenster. (In den Obergeschossen bleigefaßte Ornamentfenster)
Das Krüppelwalmdach besitzt zur Straße hin drei Dachgauben.
Wie bei den meisten Herrenhäusern durchquert auch hier der
mittig liegende Hausflur das Gebäude bis zur Straßenseite,
wo eine originale Haustüre sich auf den mit alten Eiben bestandenen
Hausgarten öffnet.
Diese Fassade gleicht weitgehend der hofseitigen Ansicht. Der Hausflur
ist an der Straßenseite mit diagonal angelegten schwarzweißen
quadratischen Naturtsteinplatten belegt, während er hofseitig
schwarze Granitplatten aufweist. Historisiernde Stuckverzierungen
an Wand und Decke deuten auf Ausschmückungen zum Ende des 19.
Jahrhunderts hin. Aus dieser Zeit stammen auch die Zimmertüren,
soweit original erhalten.
An das Herrenhaus schließt sich ein ebenfalls aus Backstein
errichtetes, zweigeschossiges Gesindehaus an. Auf der anderen Flanke
öffnet sich der Torbogen, der die Verbindung zu den längs
laufenden eingeschossigen Stallungen bildet. Die große quer-
liegende Scheune schließt das Geviert ab. Dahinter liegt noch
ein Obstgarten mit einem kleinen Ententeich. Der überaus vollständig
erhaltene Hof ist noch in die ursprüngliche Umgebung aus Wiesen,
Haus- und Obstgarten eingebettet und dokumentiert Bau- charakter
und Reichtum bäuerlichen Bauens im kölnisch-niederrheinischen
Umland.”
Das erste Blatt der neueren Geschichte des Krebelshofs wird mit
der Eintragung des “Jugendzentrums Krebelshof Köln-Worringen”
in das Vereinsregister am 26. Mai 1973 aufgeschlagen.
Wegen des mangelhaften Angebots an Jugendfreizeiteinrichtungen im
Raum Worringen / Thenhoven / Roggendorf hatten sich Worringer Jugendverbände
und Privatpersonen zu einer Bürgerinitiative zusammengefunden
und mehr oder weniger in aller Stille mit 20 Gründungsmitgliedern
den Verein “Jugendzentrum Krebelshof” konstituiert.
Vorausgegangen war die Fühlungsnahme mit dem Jugend- und Sozialamt,
dem Hochbauamt, dem Amt des Stadtkonservators, der Bezirksverwaltung
Chorweiler und anderer Dienststellen der Stadt Köln, sowie
der benachbarten Industrie, die alle diese Initiative begrüßten.
Das Jugendamt und die Sozialverwaltung nahmen das Anwesen “Krebelshof”
in städtische Obhut. Der Stadtkonservator Dr. Mühlberg
begrüßte das Vorhaben, da der unter Denkmalschutz stehende
Hof vor einem Verfall geschützt und als Jugendzentrum einer
sinnvollen Nutzung zugeführt zu werden versprach. |
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Literatur
Carl Heinemann:
Die Kollationsrechte des Stiftes St. Kunibert zu Köln
Bonn 1932
Toni Jägers:
Köln-Worringen in Geschichte und Geschichten
Köln 1985
Toni Jägers:
Feldkreuze, Bildstöcke und religiöse Bildwerke in
Köln-Worringen
Köln 1988
Peter Kürten
Das Stift St. Kunibert in Köln von der Gründung bis
zum Jahre 1453
Köln 1985
Peter Kürten:
Das Stift St. Kunibert in Köln vom Jahre 1453 bis zur Auflösung
Köln 1990
Zeitungsarchive
Kölnische Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger, Rheinischer
Anzeiger Dormagen
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